Chinas gefährliche Minen
Weltweit wurde über die erfolgreiche Rettung von 33 chilenischen Grubenarbeitern berichtet. Experten sagen nun, China könne aus der Herangehensweise in Chile Lektionen lernen. Denn China hat die weltweit tödlichste Bergbauindustrie. Eine Quelle besagt, dass die Medien in China nicht über alle Grubenunfälle berichten. [Prof. Hu Xingdou, Technologieinstitut Peking]: „Ich denke, zuerst muss die Information offen und transparent sein. Über die Situation in der chilenischen Mine wurde, von Anfang an, weltweit berichtet. In der Vergangenheit wurden in China, sobald ein Unglück passierte, die Informationen vor den Medien blockiert.” In China passieren öfters Grubenunfälle, meist in Kohlegruben. Im letzen Jahr starben dadurch mehr als 2000 Menschen. Behörden haben es versäumt, bei den Minen Sicherheitsvorschriften einzuführen. [Prof. Hu Xingdou, Technologieinstitut Peking]: „Vielleicht haben wir einige Orte, wo das Regierungsbüro und das Aufsichtsbüro ungesetzlich ihre Aufgabe vernachlässigt, einige Regierungsführer halten auch Anteile in Kohlebergwerken, so sehen sie über illegale Aktivitäten hinweg.” Und der Fokus lag auf Profit und nicht so sehr auf dem Wohl der Kohlenarbeiter. [Prof. Hu Xingdou, Beijing Institute of Technology]: „Unsere Führer messen Grubenunglücken wenig Bedeutung bei. In ihren Herzen gibt es das Gefühl nicht, dass zuerst die Menschen kommen, und dass das Leben der Menschen Priorität hat, sie denken einfach nicht so. Sie legen die größte Wichtigkeit auf das …



Mon, Aug 15, 2011
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